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Donnerstag, 27. Februar 2014

Liebster Award Discover New Blogs – ich wurde nominiert

Gestern habe ich in meinen Kommentaren entdeckt, dass ich von Nadi  (auf ihrem Blog "BePride") nominiert wurde, am „Liebster Award Discover New Blogs“ teilzunehmen. Ich hatte diese Fragerunden zwar schon mal auf anderen Blogs gesehen, aber bislang noch nie daran teilnehmen dürfen/müssen/können.

Die Regeln:
• Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
• Beantworte die 11 Fragen, die dir die Person gestellt hat.
• Suche dir 11 Blogger, die unter 200 Follower haben und nominiere sie.
• Überlege dir selbst 11 Fragen für deine 11 Nominierten.
 
Eigentlich finde ich die Idee sehr schön, denn so erfährt man etwas über die Blogger, wovon sie normalerweise wahrscheinlich nicht auf ihren Blogs geschrieben hätten. Ich jedenfalls mag den Blick hinter die Kulissen …

Daher habe ich mich entschieden auch daran teilzunehmen und Nadis Fragen zu beantworten. Danke an Nadi für´s nominieren!

OK – dann wollen wir mal loslegen:

  1. Was ist dein Lieblingsblog?

    Ach herrje, da geht es ja direkt schon mit einer Frage los, die ich so spontan gar nicht beantworten kann. Ich lese etliche Blogs und finde einige sehr schön. Es ist bewundernswert wie viel Mühe sich einige Blogger geben, wie inspirierend sie sind. Meine Favoriten sind dabei meist gemischte Blogs, die mehrere Themen anschneiden und sich nicht speziell nur auf ein Gebiet spezialisiert haben. Auch finde ich es sehr schön, wenn ich nicht nur mit irgendwelchen Tatsachen versorgt werde, sondern auch immer ein wenig über die Person hinter dem Blog erfahre. Einen absoluten Favoriten/Lieblingsblog habe ich jedoch nicht und alle zu benennen, die mir gefallen, würde hier den Rahmen sprengen.

  1. Was ist das peinlichste was dir je passiert ist?

    Hihi, das ist so peinlich, dass ich es hier bestimmt nicht aufschreiben werde, denn wenn ich es täte, dann müßte ich euch Leser leider umbringen, damit es nicht weitererzählt wird ;-)

  1. Samsung (oder andere Firmen) oder Apple?

    Apple! Wobei andere Firmen natürlich auch tolle Produkte herstellen. Aber ich liebe mein iphone nun einmal abgöttisch ...

  1. Wofür hast du eine Schwäche? (Essen etc. ..)

    Süßes (leider!). Ich bin bekennende Schokoholikerin und leider sieht man mir das an. Erst gestern habe ich irgendwo einen Spruch gelesen, über den ich herzhaft lachen musste: „Chocolate ist the answer! Who cares what the question is“

  1. Welcher Star (Promi) ist dein "Vorbild"?

    Keiner! Damit eine Person mich beeindrucken kann und ich sie als richtungsweisend oder nachahmenswert empfinde, muss ich sie einfach persönlich kennen. Ich habe jedoch einige „Vorbilder“ in meinem Umfeld für jeweils verschiedene Bereiche. So beispielsweise meine Eltern in Sachen „Liebe und Treue“, die nach über 55 Jahren Ehe immer noch super liebevoll miteinander umgehen, den anderen stets aufmerksam beachten und einfach eine perfekte Einheit sind. Oder eine Freundin hinsichtlich ihrer „Kindererziehung“, weil sie meiner Meinung nach für ihre Kinder den optimalen Umgang mit ihnen gefunden hat, eine Nachbarin in Sachen „Sport und Gesundheit“, etc....

  1. Was sein liebstes AMU?

    Sorry, aber diese Frage verstehe ich nicht. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, was AMU ist. Auch google konnte mir hier nicht weiterhelfen, denn ich glaube kaum, dass du von mir etwas über einen Fluss in Togo, einen nigerianischen Leichtathleten, eine Maßeinheit für Atom- und Molekülmassen, eine polnische Universität, einen Raketenrucksack der NASA, den Arbeitskreis Magdeburger Unternehmerinnen oder was ich sonst noch dazu gefunden habe wissen möchtest. Daher passe ich hier.

  1. Bist du ein Draußen- oder Drinnenhocker? : )

    Mmmmh, schwierig. Einerseits liebe ich es eingekuschelt in eine dicke Decke auf der Couch mit einem guten Buch die Stunden verstreichen zu lassen. Andererseits mag ich aber auch ellenlange Spaziergänge mit dem Hund durch die Natur oder Fahrradtouren oder andere Ausflüge mit der Familie. Daher bezeichne ich mich einfach mal als „Misch-Hocker“^^.

  1. Welcher ist dein absoluter Lieblingsfilm?

    Und da ist er wieder, der Moment, in dem ich mich mal wieder nicht entscheiden kann! Es gibt einfach zu viele gute Filme aus zu vielen Sparten. Ich mag gute Thriller ebenso wie tolle Disney-Filme oder Actionfilme oder Tanzfilme oder oder oder. Einfacher ist wohl zu sagen, welche Filme mir absolut nicht gefallen: Horrorschocker schalte ich zum Beispiel sofort aus und nie nie nie nie niemals würde ich mir Arachnophobia anschauen (ich hasse Spinnen!)

  1. Was liest du zur Zeit?

    „Silber“ von Kerstin Gier. Kerstin Gier ist eine meiner absoluten Lieblingsautoren. Ich habe alle (wirklich alle!) Bücher von ihr verschlungen. „Silber“ lese ich bereits zum zweiten Mal, weil demnächst der zweite Teil davon herauskommt und ich die Geschichte noch mal auffrischen wollte.

  1. Treibst du regelmäßig Sport?

    Nein, auch wenn ich es dringend nötig hätte. Zwar habe ich schon viel ausprobiert, aber nach der anfänglichen Euphorie läßt meine Motivation immer schnell wieder nach. Und die täglichen Gassi-Runden mit dem Hund zählen wohl nicht wirklich zur Kategorie Sport. Mein Mann hat mir aber gerade erst „Zumba-Fitness“ für die xBox geschenkt … vielleicht kann ich mich ja dazu aufraffen.

  1. Welche ist deine letzte Zeitschrift die du dir gekauft hast und warum?  

    Das ist schon so lange her, dass ich mich gar nicht mehr daran erinnern kann! Promi Klatsch- und Tratsch interessieren mich gar nicht. Informationen die ich haben möchte, hole ich mir eher aus dem Internet. Wahrscheinlich war mein letzter Zeitschriftenkauf in Verbindung mit einem Urlaub eine Zeitung mit vielen Rätselseiten.

So, artig habe ich alle 11 Fragen beantwortet und nun seid ihr dran! Ich nominiere nämlich als nächsten
DICH !

Ja, richtig gelesen. DU bist gemeint, sofern Du einen eigenen Blog führst und unter 200 Follower hast. Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn DU dich jetzt angesprochen fühlst, mitmachst und meine Fragen auf deinem Blog beantwortest.
Bestimmte Blogger möchte ich jetzt hier nicht nominieren. Es soll sich niemand „verpflichtet“ fühlen, vielmehr hoffe ich, dass sich Blogger finden, die diese Art der Informationsweitergabe ansprechend finden und gerne freiwillig teilnehmen. Macht einfach per Kommentar auf Euch aufmerksam, dass ihr teilnehmt. Traut Euch!

Hier meine 11 Fragen:
  1. Was hat dich dazu veranlasst, einen eigenen Blog zu führen?
  2. Was wünscht du dir künftig von deinem Blog? (zB mehr Leser, mehr Feedback/Kommentare, mehr Networking, etc)
  3. Welches Hobby hast du oder würdest du gerne ausüben?
  4. Beschreibe dich mit maximal 5 Adjektiven!
  5. Was ist dein absolutes „No-Go“ ?
  6. Wohin würdest du gerne verreisen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?
  7. Wie sieht dein perfekter Sonntag-Morgen aus?
  8. Wie stellst du dir dein Leben in 10 Jahren vor?
  9. Wie alt wärest du gerne noch einmal und warum?
  10. Welche Sendung im Fernsehen nervt dich gewaltig?
  11. Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

So, viel Spaß beim Beantworten meiner Fragen. Ich bin neugierig, auf welchen Blogs ich demnächst Antworten lesen darf. Natürlich hoffe ich auf rege Beteiligung!
Liebe Grüße
Euer Grübchen

Mittwoch, 26. Februar 2014

Heiße Beats, coole Moves, happy Kids

Heiße Beats, coole Moves, happy Kids! Mit diesen sechs Worten würde ich den letzten Freitag Nachmittag beschreiben: Grübchen Juniors Kindergeburtstag.

Ein wenig neidvoll blicke ich immer auf die Kinder, die im Sommer Geburtstag haben. Was kann man dann für tolle Gartenpartys organisieren. Spiel und Spaß im Freien – klasse! Aber da wir die Frage der Kindergeburtstagsfeiern bei unserer Familienplanung leider außer acht gelassen haben, müssen wir uns nun eben mit der Tatsache auseinandersetzen, dass unser Junior im Februar Geburtstag hat und somit eben Gartenpartys ausfallen. 




Geburtstage im Winter erfordern somit etwas mehr Einfallsreichtum. Solange die Kinder noch sehr klein sind, läßt sich ja alles noch in der Wohnung händeln. Mit zunehmendem Alter und somit einem erhöhten Aktions- und Tobe-Radius wird dies jedoch immer schwieriger. Vor drei Jahren haben wir eine wilde Piratenpartys zu Hause gefeiert und dazu sogar mal das Wohnzimmer ausgeräumt, um Platz für die Rasselbande zu schaffen. Nachdem dann eine Horde offensichtlich hyperaktiver, lärmender Kinder stundenlang durch die Wohnung gerast ist, alles auf den Kopf gestellt hat und ich mit meinen Nerven am Ende war, hatte ich mir geschworen, nie wieder einen Kindergeburtstag in den eigenen vier Wänden zu feiern. So wurde dann in den letzten Jahren mal ein Kirchenraum angemietet oder bei der Jungendkunstschule ein Bastelworkshop abgehalten.

Dieses Jahr habe ich unseren Sohn nach langer Überlegung für einen Tanzworkshop begeistern können. Natürlich nichts „angestaubtes“ wie Walzer, Rumba oder Tango. Nein, heutzutage tanzt man HipHop, Breakdance oder Street!

Nach kurzer Internetrecherche bin ich dann auf eine Tanzschule in der Nähe gestoßen, die Kindergeburtstage mit solchen Workshops anbietet, die Tanzschule Schwarz in Herten.



Die Einladungen wurden geschrieben, stolz vom Sohn verteilt und prompt bekam er zwei Absagen – Tanzen sei ja mal blöd und nix für Jungs. Grübchen Junior war sehr enttäuscht. Ähm ja, das hat mich dann doch etwas zweifeln lassen, ob wir die richtige Location gewählt haben. Glücklicherweise fanden die anderen kleinen Gäste die Idee aber ganz gut und so standen wir am Freitag mit 11 Kindern in der Tanzschule.

Der Nachmittag wurde von den Eheleuten Schwarz  gestaltet, die einfach nur super mit den Kindern umgegangen sind und mit ihrer netten Art, ihrem Engagement und ihrer Begeisterung die Kinder schnell für sich eingenommen haben.

„Alex“ (Diplom-Tanzlehrer, Choreograph und sogar mit einem Universitätsabschluss als Kinderpsychologe ausgestattet) war dabei für die Tanzabschnitte zuständig. Zu "Eminem - The Monster ft. Rihanna“ und anderen Beats brachte er den Kids einprägsame Schrittfolgen, Bodenelemente und natürlich immer wieder lässige Bewegungen und coole Blicke bei. Alle Kinder waren hochkonzentriert und begeistert bei der Sache und schon nach kurzer Zeit hatten sie gemeinsam eine tolle Choreographie erarbeitet. Niemals hätte ich gedacht, dass man mit Kindern innerhalb so kurzer Zeit so viele Tanzelemente einüben kann – Hut ab!




„Iryna“ (Diplom Sozialpädagogin) kümmerte sich im zweiten Teil mit Stop-Tanz, Fischer-Fischer, Dirigent, Reise-nach-Jerusalem und vielen anderen altersgerechten Spielen um die Animation der Kinder. Die kleinen Gäste fieberten bei jedem Spiel mit, haben super toll mitgemacht, ständig erschallte lautes Kinderlachen und so verging der Nachmittag wie im Flug. Ein rundum gelungener, schöner, kurzweiliger, interessanter, harmonischer Kindergeburtstag, der allen anwesenden Kindern ausnahmslos gut gefallen hat. Wir haben nur positives Feedback erhalten - schön!



Im Keller er Tanzschule hatten wir einen extra Raum, in dem für uns schon ein Geburtstagstisch nett dekoriert hergerichtet war. Kuchen, Essen und Getränke konnten wir selbst mitbringen. 



Als die Gäste von ihren Eltern abends abgeholt wurden, wurden die erlernten Tanzschritte noch einmal ganz stolz den staunenden Erwachsenen vorgeführt und die kleinen Tänzer wurden gebührend mit Applaus bedacht. 




Ich habe ungelogen den ganzen Nachmittag in strahlende Kindergesichter blicken dürfen. Also alles richtig gemacht, oder?

Liebe Grüße

Euer Grübchen

Sonntag, 23. Februar 2014

Likies - Daumen hoch!

Kennt ihr schon Likies? Der typische facebook-gefällt-mir-Daumen ist sicherlich jedem ein Begriff. Nun gibt es diesen Mini-Daumen auch in Keks-Form. Leckeres Buttergebäck mit feiner Schokolade und besten Zutaten aus der Verdener Keks- und Waffelbäckerei Hans Freitag.






Die kleinen gefällt-mir-Daumen bestehen aus folgenden Zutaten: Weizenmehl, Zucker, 13,5% Butter, Kakaomasse, Glukosesirup, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Karamellsirup, Milcheiweiß, Backtriebmittel (Natriumhydrogencarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat), Volleipulver, Salz, Emulgator (Sojalecithine). Wer auf Nährwerte achtet, dem sei verraten, dass die Kekse je 100 g einen Brennwert von 1.938 kj / 463 kcal enthalten. Aber man isst sich daran ja schließlich nicht satt!





Für die Hersteller der Likies sollen Kekse nicht nur ein leckerer Knabbergenuss sein, sie sollen auch etwas ausdrücken. Hier sagt ein Keks mehr als viele Worte. Vielleicht mal ein Daumen hoch für diejenigen, die ein Dankeschön verdient haben. Oder einfach ein dickes Kompliment. Ein kleines "ich mag dich". Egal ob für die liebe Kollegin, die beste Freundin oder den coolsten Sohn ...
 
Von mir bekommt mein Patenkind heute ein dickes "Like" zum Geburtstag.  Tja, der Junge "gefällt mir" eben ^^.



Ich kann zu den Keksen und der Idee nur sagen: I LIKE !

Liebe Grüße

Euer Grübchen

Freitag, 14. Februar 2014

Schneemann-Invasion trotz milder Temperaturen




Gruebchen Junior hat am Wochenende Geburtstag. Für mich mal wieder eine Gelegenheit kreativ zu werden und mein neues Spielzeug, mein total geniales Envelope Punch Board, zu nutzen.





 
Dieses tolle Stanz- und Falzbrett ist wirklich empfehlenswert und man kann super viele schöne Umschläge, Verpackungen oder sonstige ausgefallene Dinge damit fertigen. Anleitungen hierzu findet man bei youtube massenhaft und kann sich super inspirieren lassen. Gebt einfach mal „Envelope Punch Board“ in die Suche ein und ihr werdet überrascht sein!

Bei unserem Sohn ist es in der Klasse üblich, dass die Kinder zum Geburtstag Kuchen oder süße Leckereien für die Klassenkameraden mitbringen. Und da wir das Wochenende über viel Besuch erwarten, war ich mir nicht sicher, ob ich neben den ganzen anderen Vorbereitungen und Gastgeberpflichten auch noch Kuchen oder Muffins für die Schulkameraden backen kann. Daher dachte ich mir, es gibt dieses Jahr Süßigkeiten in einer netten Verpackung, die ich gut vorbereiten kann. Und nach kurzer Suche bin ich auf die „Schneemänner“ gestoßen.
In Anlehnung an das Video-Tutorial vonJackie Topa habe ich die Schneemänner wie folgt erstellt:

Für einen Schneemann benötigt man zunächst einmal für den Körper weißes Papier in der Größe 28 cm x 5 cm. Dieser Papierstreifen wird bei 13 cm und 15 cm gefalzt. Mit dem Punch-Board stanzt man dann beidseitig den Streifen bei 5,4 cm (2 1/8 Inch), so dass der Schneemann-Hals entsteht.



Diesen Schneemann-Körper kann man nun nach Belieben mit Süßigkeiten befüllen. Ich habe für die Kinder je ein Päckchen MAOAM eingeklebt und für die Arme Kaubonbon-Streifen verwendet.



Den Hut fertigt man aus schwarzem Karton in der Größe 5 cm x 5 cm. Hier rundet man mit dem Punchboard zwei Ecken ab und stanzt genau mittig dazwischen die Hutbeule aus. Die hierbei entstehenden „Stanzabfälle“ gut aufbewahren, denn daraus wird später das Gesicht gefertigt.




Zwei dünne, ca. 6 cm lange schwarze Streifen bilden die Hutkrempe. Mit Masking Tape umwickelt man noch den Hut, damit es etwas schöner aussieht. Wer will, kann hier gerne noch weitere Verzierungen wie kleine Blümchen oder dergleichen vornehmen. Mir war das bei der Masse der herzustellenden Schneemänner einfach zu aufwendig. 


Der Hals des Schneemanns wird ebenfalls mit Masking-Tape umwickelt, so dass der Eindruck entsteht, er würde einen Schal tragen.



Gesicht aufkleben, Knöpfe aufmalen oder schwarze Tonpapierpunkte aufkleben – fertig!




Eigentlich eine wirklich relativ schnelle und süße Verpackung, wenn es allerdings in Massenproduktion (wie bei meinen 28 Schneemännern) ausartet, dann dauert es natürlich schon seine Zeit. Wenn man jedoch gerne bastelt, dann macht es auf jeden Fall viel Spaß und das Ergebnis kann sich sehen lassen.



Grübchen Junior findet seine Geburtstags-give-aways klasse und würde sie am liebsten alle selbst behalten ;-)

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Liebe Grüße

Euer Grübchen

Mittwoch, 5. Februar 2014

Und dann ist doch heute noch: Welt-Nutella-Tag !



Heute ist nicht nur der 79. Geburtstag meines Vaters, sondern - wie ich gerade mehr zufällig in einem Chat gesehen habe - auch „Welt-Nutella-Tag“.



Was es nicht alles gibt! Hatten wir letztens erst den Tag der Jogginghose oder des Kusses, so ist mittlerweile schon ein besonderer Tag einem Haselnussaufstrich gewidmet.
Obwohl, also wenn ein Brotaufstrich einen Ehrentag verdient hat, dann doch wohl Nutella, oder?


Ich bin schon mit den Produkten von Ferrero groß geworden und liebe fast alle. Egal, ob Kinderschokolade, Ferrero Küsschen, Nutella, TicTac, Raffaello, Duplo, Hanuta, Rocher, Yogurette, Milch-Schnitte, Überraschungseier, etc. … nur mit MonChéri kann man mich jagen. Insgesamt bietet Ferrero jedoch eine Produktpalette, die seinesgleichen auf dem deutschen Markt sucht und die für das ein oder andere Speckröllchen bei mir mitverantwortlich ist ^^. Tja, ich bin eben bekennende Schokoholikerin. Irgend ein Laster braucht man/frau ja schließlich.

Nutella ist bei uns aus der Küche kaum wegzudenken. Nicht, dass wir jeden Tag ein Nutella-Brot essen würden, aber sollte es uns mal nach einem süßen Brotaufstrich gelüsten, dann muss es wirklich Nutella sein. Ich bin sonst nicht auf bestimmte Marken fixiert und es darf bei uns auch mal ein günstiges No-Name-Produkt sein, aber bei meiner Nuss-Nougat-Creme bin ich wirklich eigen. Da darf hier nichts anderes auf den Tisch, es MUSS dann einfach Nutella sein. Wenn schon, denn schon. 
Und Nutella schmeckt schließlich nicht nur auf Brot. Sollte euch das Brot mal versehentlich ausgegangen sein, so mundet Nutella in der Not auch mal direkt aus dem Glas gelöffelt vorzüglich. 



Und kennt ihr auch schon die vielen super leckeren Kuchen- oder Pralinenrezepte, die Nutella beinhalten? Zum Reinlegen, sage ich euch!

Wahrscheinlich wisst ihr noch nicht einmal, dass es so etwas gibt, aber ich besitze sogar einen echten Nutella-Streicher (auch wenn ich nicht mehr die leiseste Ahnung habe, wie dieses schicke Teilchen in meine Schublade gelangt ist). Cool, oder? Damit die süße Verführung auf das Brot geschmiert, schmeckt es natürlich noch viel besser.



An der richtigen Nutella-Handhabung streiten sich eh die Geister. Was ist die richtige Verzehrtemperatur? Mit Butter oder Margarine oder pur auf´s Brot? Dünn verteilt oder dick verstrichen? Tief ins Glas eingetaucht oder das Glas ordentlich von oben nach unten geleert?

Bei uns sieht das Nutella-Glas meist ein wenig explodiert aus, was dem Genuss jedoch keinen Abbruch tut. 


Halten wir fest: Nutella ist einfach super lecker! Ein Hoch auf den Welt-Nutella-Tag!

Über gesunde Ernährung, Kalorien, Karies und dergleichen reden wir an diesem Welt-Nutella-Tag mal nicht ....


Habt ihr auch ein tolles Lebensmittel, das euch schon euer ganzes Leben begleitet und das einen "Welt-...-Tag" verdient hätte?

Liebe Grüße

Euer Grübchen

Montag, 3. Februar 2014

Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ - Rezension



Mit großen Erwartungen habe ich den Überraschungserfolg aus Schweden, der sich wochenlang auf den Bestseller-Listen tummelte und so hochgelobt wurde, nun auch endlich gelesen:



Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Roman von Jonas Jonasson

ISBN-10: 3570585018

ISBN-13: 978-3570585016

Preis: 14,99 €


 



 

Kurzbeschreibung (Buchcover / Klappentext):


Eigentlich hat Allan Karlsson allen Grund zum Feiern: Er wird 100 Jahre alt. Das Problem ist nur, dass er im Altersheim festsitzt, noch alle Fünf beisammen hat und sein Körper sich weigert, das Zeitliche zu segnen – und zu allem Überfluss hat sich auch noch der Bürgermeister samt Presse angekündigt.
Allan hat auf all das überhaupt keine Lust. Er steigt kurzerhand aus dem Fenster und verschwindet – zum Busbahnhof. Dort soll er nur kurz auf den Koffer eines jungen Mannes aufpassen, doch als sein Bus einfährt, beschließt Allan, den Koffer (der zum Glück Räder hat) mitzunehmen – nicht ahnend, dass sich darin keineswegs die erhoffte Wechselkleidung, sondern 50 Millionen Kronen aus Drogengeschäften befinden. Und mit einem Mal sind nicht nur Polizei und Presse hinter dem Hundertjährigen her, sondern auch die schwedische Mafia.
Allan denkt jedoch gar nicht daran, die Millionen zurückzugeben und reumütig ins Altenwohnheim zurückzukehren. Niemals!
Das ist der Auftakt zu einer abenteuerlichen Reise: Allan gewinnt durchaus gleichgesinnte Freunde – mit dem 70-jährigen Gelegenheitsdieb Julius lässt er die Leiche des Kofferbesitzers verschwinden, der reiche Imbissbudenbetreiber Benny wird ihr Chauffeur, und auch die Besitzerin eines entlaufenen Elefanten schließt sich ihnen an, will ihre Sonja auf der Flucht aber nicht zurücklassen.



Meine Einschätzung zum Buch:


Wie das Buch zu einem Bestseller wurde kann ich nicht nachvollziehen.
Ja, mir ist bewußt, dass dieser hochgelobte Roman als „Schelmenroman erster Güte“ (Spiegel) oder als „herrliches Buch, das nur so strotzt vor Einfällen und Erzählfreude“ (Stern) bezeichnet wird, aber ehrlich gesagt, habe ich mich selten durch ein Buch so dermaßen durchquälen müssen. Normalerweise bin ich Viel- und Schnellleserin, aber für dieses Buch habe ich nun über 4 Wochen gebraucht und jeden einzelnen Tag davon habe ich mit mir gehadert, ob ich das Buch nicht einfach abbreche und zur Seite lege.

Anfangs dachte ich, ich würde aufgrund der ungewohnten schwedischen (Orts-)Namen nicht so recht in den Lesefluss kommen …

„... unterdessen versuchte Benny die bestmögliche Reiseroute zu finden.
In Mjölby hatte er beschlossen, die E4 zu verlassen und auf der Landstrasse 32 Richtung Tranâs weiterzufahren. In Tranâs hielt er jedoch nicht an, sondern fuhr in südlicher Richtung weiter. Nachdem sie eine Weile durch die Provinz Kronoberg gefahren waren, nahm er wieder eine Abfahrt, mitten hinein in den Wald von Smâland …. Benny teilte ihm mit, dass sie ein gutes Stück nördlich von Växjö seien … Er war gerade von der Straße nach Växjö abgefahren, und nun näherten sie sich der bedeutend bescheideneren Gemeinde Rottne. ...“

… aber daran lag es nicht allein. Der "naive" (ich weiß leider nicht, wie ich es sonst beschreiben soll) Erzähl- und Schreibstil nervte mich von Anfang an und ich empfand die Geschichte einfach nur als langatmig und langweilig geschrieben. Träge, öde, komplett ohne Lesefluss und ein "Humor", der mir nur sehr selten mal ein leichtes Schmunzeln entlockt hat.

Aus der Grundidee des „Road-Movie“ des Hunderjährigen hätte man so viel machen können. Aber hier reiht meiner Meinung nach der Autor nur einen utopischen Einfall an den nächsten extrem skurrilen Einfall, die ich persönlich nur wenig humorvoll betrachten konnte. So zieht sich die Geschichte einfach nur in die Länge.

Neben der Flucht quer durch Schweden springt der Roman immer wieder in die Vergangenheit und schildert chronologisch Allans bisheriges Leben. Dabei ist der Hundertjährige ein Mann, der sich zwar nicht für Politik interessiert, in den letzten hundert Jahren aber trotzdem irrwitziger Weise immer in die großen historischen Ereignisse verwickelt war.
Auch bei diesen Rückblenden hatte ich jedoch stets das Gefühl, dass es hier mehr um die abstruse, plumpe, quantitative Aneinanderreihung bekannter Politiker und die ewige Frage nach der Atombombe und dem nächsten Glas Schnaps ging, statt mal auf eine Idee vernünftig aufzugreifen und diese Sache dann gut aufzubereiten.

Zu keiner Zeit konnte ich mich irgendwie in den Protagonisten hineinversetzen oder mich in die Geschichte richtig einfinden. Ich habe weder mitgefiebert noch gespannt darauf gewartet, was als nächstes passiert. Für mich macht aber ein gutes Buch gerade aus, dass man selbst emotional daran beteiligt ist, Teil des Geschehens ist und nicht nur die Vorkommnisse gleichgültig von außen betrachtet.
Sehr schade fand ich auch, dass man so wenig vom wirklichen Hauptcharakter erfährt, außer dass sein Wahlspruch "Es ist, wie es ist und es kommt, wie es kommt" lautet, er vollkommen emotionslos ist und fern jeglicher Empathie lebt (selbst Todesfälle von Fremden, Freunden, ja sogar von den Eltern werden mehr oder weniger nur mit einem Achselzucken quittiert), sowohl religiös als auch politisch vollkommen desinteressiert ist und Alkohol mag. 




Auch die anderen Personen im Buch, mit all ihren Eigenheiten werden leider alle nur so oberflächlich dargestellt, dass man zu keinem einzigen Sympathien oder Antipathien aufbauen kann – sie und ihr Schicksal bleiben einem einfach vollkommen egal.

Meiner Meinung nach ist es dem Autor leider nicht gelungen, seinen guten Ideen umzusetzen. Auf mich macht dieser Roman den Eindruck, dass einfach zu viele Ideen zwanghaft hineingepresst wurden. Für mich persönlich zu viele Übertreibungen, zu viele unglaubliche, haarsträubende Ereignisse, zu viele schicksalhafte skurrile Begegnungen, zu viele Tote, die den emotionslosen Weg pflastern, zu konstruiert, … zu viel von allem aneinandergereiht. Weniger wäre definitiv mehr gewesen.


Fazit:


Von mir bekommt dieser Roman ganz sicher keine Empfehlung. Schade, um die Zeit, die ich damit vergeudet habe!

Aber die vielen positiven Rezensionen, die es gibt, sagen auch aus, dass viele Leser das ganz anders sehen wie ich. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, und so muss sich jeder sein eigenes Bild machen ;-)


Liebe Grüße

Euer Grübchen